Gu­te In­ne­re Qua­li­tät ist nicht al­les.
Aber oh­ne gu­te In­ne­re Qua­li­tät ist al­les nichts.


BE­GRIFF UND RE­LE­VANZ DER IN­NE­REN QUA­LI­TÄT VON OR­GA­NI­SA­TIO­NEN

Stel­len Sie sich zwei Or­ga­ni­sa­tio­nen A und B vor (Ban­ken, Kran­ken­häu­ser, Non Pro­fits, Pro­duk­ti­ons­un­ter­neh­men, öf­fent­li­che Ver­wal­tun­gen etc.). Neh­men wir an, A und B sind hin­sicht­lich ih­rer Struk­tu­ren und Pro­zes­se ab­so­lut iden­tisch. Ihr ein­zi­ges Un­ter­schei­dungs­merk­mal ist ih­re In­ne­re Qua­li­tät (IQ), d.h. die Qua­li­tät des Ver­hal­tens der Be­schäf­ti­gen ge­mes­sen an den Vor­ga­ben zu Wert­hal­tun­gen und Ver­hal­tens­wei­sen (Kun­den­ori­en­tie­rung, Wirt­schaft­li­cher Um­gang mit Res­sour­cen, Füh­rung etc.). In A ist die In­ne­re Qua­li­tät in al­len Be­rei­chen gut. Die Or­ga­ni­sa­ti­on läuft „run­d“ und mit „vol­ler Kraf­t“. Es do­mi­niert ein in­spi­rie­ren­des WIR-Ge­fühl. In B ist die In­ne­re Qua­li­tät hin­ge­gen schlecht. Der Or­ga­ni­sa­ti­ons­mo­tor läuft „mit ge­brems­ter Kraf­t“. Rei­bungs­ver­lus­te sind Ta­ges­ge­schäft. Das ICH do­mi­niert.


Was glau­ben Sie: In wel­cher Or­ga­ni­sa­ti­on ist die Kun­den­zu­frie­den­heit hö­her? In wel­cher ist die Ar­beits­platz­qua­li­tät, sind die Chan­cen in der Per­so­nal­ge­win­nung und -bin­dung bes­ser? Wel­che Or­ga­ni­sa­ti­on ar­bei­tet wirt­schaft­li­cher, ist wett­be­werbs­fä­hi­ger? Wo sind die Ri­si­ken ge­rin­ger, so­zia­le Ge­rech­tig­keit und Nach­hal­tig­keit hö­her? Die Ant­wort liegt auf der Hand: Es ist Or­ga­ni­sa­ti­on A mit gu­ter In­ne­rer Qua­li­tät. Das Bei­spiel ver­deut­licht drei­er­lei:
 

  1. Ei­ne gu­te In­ne­re Qua­li­tät ist für die Qua­li­tät und den Er­folg von Or­ga­ni­sa­tio­nen von ho­her, kaum zu über­schät­zen­der Re­le­vanz.
  2. Selbst bes­te Struk­tu­ren und Pro­zes­s“blau­pau­sen“ nut­zen we­nig, wenn die In­ne­re Qua­li­tät nicht stimmt.
  3. Das Kon­zept der In­ne­ren Qua­li­tät ist auf das WIR kon­zen­triert. Sein Ziel ist die nach­hal­ti­ge, qua­li­täts- und er­folgs­ori­en­tier­te WIR-Kul­tur – ei­ne WIR-Kul­tur, von der letzt­lich auch das ICH pro­fi­tiert.


DIE IN­NE­RE QUA­LI­TÄT IN DER PRA­XIS

In der Pra­xis sind die Be­mü­hun­gen um ei­ne gu­te Qua­li­tät meist hoch. Trotz­dem ist die In­ne­re Qua­li­tät ins­be­son­de­re kom­ple­xer Or­ga­ni­sa­tio­nen (Ban­ken, Kran­ken­häu­ser, Non Pro­fits, Pro­duk­ti­ons­un­ter­neh­men, öf­fent­li­che Ver­wal­tun­gen etc.) der­zeit noch viel­fach kri­tisch. Ur­säch­lich sind De­fi­zi­te in der gän­gi­gen Ma­nage­ment­theo­rie. Das Phä­no­men der In­ne­ren Qua­li­tät war lan­ge Zeit we­der be­griff­lich noch kon­zep­tio­nell ge­fasst. Die Her­aus­for­de­run­gen blie­ben un­er­kannt. Und fol­ge­rich­tig wur­den auch kei­ne wirk­sa­men Len­kungs­in­stru­men­te ent­wi­ckelt. Das hei­ßt: Das tra­di­tio­nel­le Ma­nage­ment­sys­tem kom­ple­xer Or­ga­ni­sa­tio­nen hat in Be­zug auf die In­ne­re Qua­li­tät ei­ne Lü­cke – hier MIQ-Lü­cke ge­nannt. Die Ver­ant­wor­tungs­trä­ger wer­den nicht an­ge­mes­sen in der Wahr­neh­mung ih­rer Auf­ga­ben un­ter­stützt. Her­kömm­li­che An­sät­ze ent­spre­chen nicht den An­for­de­run­gen, sind teils so­gar fehl­lei­tend und kon­tra­pro­duk­tiv. Er­geb­nis ist: Die Zie­le wer­den trotz ho­hen Auf­wands nicht er­reicht. Hier setzt MIQ an.


NEU­ES VER­STÄND­NIS DER QUA­LI­TÄT VON OR­GA­NI­SA­TIO­NEN

Das Kon­zept der In­ne­ren Qua­li­tät führt zu ei­nem neu­en Ver­ständ­nis der Qua­li­tät und da­mit auch des Ma­nage­ments von Or­ga­ni­sa­tio­nen. Das bis­lang vor­nehm­lich auf die Äu­ße­re Qua­li­tät (Struk­tu­ren, Pro­zes­se, Er­geb­nis­se) kon­zen­trier­te Den­ken und Han­deln wird um ei­ne zwei­te Grund­di­men­si­on er­wei­tert – eben die In­ne­re Qua­li­tät. Das CGI­FOS Schich­ten­mo­dell der Qua­li­tät von Or­ga­ni­sa­tio­nen bringt das neue Ge­samt­kon­zept zum Aus­druck.



NEU­ES DEN­KEN UND HAN­DELN. NEUE CHAN­CEN.

Das neue Ver­ständ­nis der Qua­li­tät von Or­ga­ni­sa­tio­nen führt zu neu­em Den­ken und Han­deln. Neue Chan­cen tun sich auf. Das CGIFOS Prin­zip ba­siert auf um­fas­sen­den per­sön­li­chen Er­fah­run­gen in der Ma­nage­ment­pra­xis. Zu­dem ist es durch die von uns ent­wi­ckel­te Theo­rie der In­ne­ren Qua­li­tät von Or­ga­ni­sa­tio­nen und die Theo­rie des Ma­nage­ments der In­ne­ren Qua­li­tät von Or­ga­ni­sa­tio­nen wis­sen­schaft­lich dif­fe­ren­ziert fun­diert. Die Theo­rie der Po­li­tik In­ne­rer Qua­li­tät er­wei­tert die be­triebs­wirt­schaft­li­che Ana­ly­se um Fol­ge­run­gen zur ge­samt­wirt­schaft­li­chen Steue­rung. Hin­ter­grün­de und De­tails stel­len wir im Rah­men von Vor­trä­gen, Work­shops und An­wen­der­fo­ren etc. vor. Gu­te In­ne­re Qua­li­tät – für die Kun­den, für die Mit­ar­bei­ter, für die Or­ga­ni­sa­ti­on, für die Ge­sell­schaft.